Die geographische Verbreitung des Familiennamens “Apfelböck” oder auch “Apfelbeck” legt nahe, dass alle heutigen Träger dieses Namen auf eine einzige genealogische Ahnen-Wurzel zurückgehen, mithin alle über Ecken miteinander verwandt sind. Die unterschiedliche Schreibung “Apfelböck” oder “Apfelbeck” ist auf Willkür oder Ungenauigkeit von Standesbeamten im 19. und noch im 20. Jahrhundert zurückzuführen, die den Namen so schrieben, wie sie ihn akustisch verstanden. Noch in meiner eigenen Familie gab es einen monatelangen Kampf, ein in unserem Falle fehlerhaftes “Apfelbeck” einer Heiratsurkunde wieder zum Umlaut “ö” zu bereinigen.
Die Mehrzahl der Apfelböcks/Apfelbecks findet sich nämlich noch heute dort, wo der Ursprung der Sippe und des Namens liegen muss – im niederbayerischen Raum Straubing – Deggendorf – Landshut, genauer in der Gegend Landau, Mamming, Reisbach, Eichendorf, Mettenhausen (Landkreis Dingolfing-Landau).
Dies zeigt ein einfacher Blick ins Telefonbuch (eine seit jeher bewährte und zulässige Methode der Namen- und Ahnenforschung) und die Verteilung der Apfelböcks. Die Häufigkeit des Namens nimmt ab, je weiter man sich von der genannten Gegend entfernt. Es gibt kein zweites geografisches Zentrum für die Ausbreitung des Namens.
Siehe dazu auch www.verwandt.de und Worldnames.
Dass im Raum München relativ viele Apfelböcks anzutreffen sind, erklärt sich ganz einfach mit der wirtschaftlichen Anziehungskraft dieser nächstgelegenen Metropole (auch ich lebe als Asylant mit Bleiberecht im Raum München). Außerhalb Bayerns sind Apfelböcks selten zu finden. Hat man Gelegenheit, einen Apfelböck jenseits der bayerischen Grenzen auf seine Herkunft anzusprechen, bestätigt sich die Annahme, er oder einer seiner Vorfahren sei aus Niederbayern ausgewandert (so etwa die Apfelböcks aus Dresden).
Bedeutung des Namens
Deutung A: Die erste Frage, die mir der Sprach- und Literaturwissenschaftler Prof. Hans-Friedrich Rosenfeld (1899-1993) in seiner Sprechstunde stellte, nachdem ich meinen Namen genannt hatte: “Sie wissen schon, was Ihr Name bedeutet?” Ich hatte nie ernsthaft darüber nachgedacht.
Der “Apfelbeck” (das wäre eigentlich die treffendere Schreibung), das ist wörtlich der “Apfelbäcker”. “Beck” ist die niederbairische Aussprache für den Bäcker. Deutungsvarianten bleiben trotzdem einige offen:
1. Einer, der sehr viele Äpfel hat und irgendwie verarbeiten muss…
2. Einer, der sehr geschickt Bratäpfel zubereitet…
3. Einer, der bekannt ist für den professionellen Umgang mit Dörrobst, Haltbarmachen von Obst allgemein (“Apfel” als pars pro toto für Obst)…
Ein Berufsname (wie “Müller”, “Bauer”, “Huber, “Schmied”) ist “Apfelböck” sicher nicht, denn von der Obstzubereitung allein konnte zur Zeit der Nachnamensentstehung niemand leben. Es handelt sich um einen sogenannten Übernamen, der eine spezielle Eigenart, eine Auffälligkeit des Trägers chakterisiert.
Eigentlicher Beruf der Ur-Apfelböcks war mit Sicherheit der, den auch heute noch viele der in Niederbayern verbliebenen Namensträger ausüben: Landwirt.
Deutung B: Ein Besucher dieser Seite hat mich auf eine andere Erklärung des Namens hingewiesen, die aufgrund der Geographie ebenfalls plausibel erscheint: Es gibt in Niederbayern in der Gegend Arnstorf-Johanneskirchen den kleinen APFELBACH mit kaum drei Kilometer Länge, der bei Dummeldorf in den Sulzbach mündet. Dann wäre der Name Apfelböck/Apfelbeck ursprünglich eine Herkunftsbezeichnung als „Apfelbacher“, also „die vom Apfelbach stammenden“. Die spätere Umdeutung zum „Apfelbäcker“ ist plausibel, weil „Backen“ im Bairischen „bacha“ ausgesprochen wird. Diese Umdeutung liegt vor allem überall auf der Hand, wo der namengebende, winzige Apfelbach den Bewohnern nicht bekannt ist – und das dürfte schon in geringer Entfernung vom Apfelbach zutreffen.
Zusammenfassung: Trifft Deutung B als Herkunftsname zu, dann hätten wir insgesamt die interessante Entwicklung eines Herkunftsnamens „die vom Apfelbach“ zum charakterisierenden Übernamen „die Apfelbäcker“. Diese Umdeutung zum Übernamen ist, wie schon unter B gesagt, zwanglos und naheliegend überall dort, wo der Name als Herkunftsname nicht verstanden wurde.
Joseph, das schwarze Schaf der Sippe und Bert Brecht
1919 erschoss der 16-jährige Joseph Apfelböck (1903-1980) in München, Haidhausen (Lothringer Straße) seine Eltern und ließ sie so lange in der Wohnung faulen, bis Nachbarn, Milchfrau und Postboten der penetrante Leichengeruch auffiel. Der jugendliche Mörder zeigte nach der Festnahme keine Reue, als Motiv äußerte er angeblich nur: “Ich wollte meine Ruhe haben!”
Schlimm genug. Bert Brecht las die Meldung in der Zeitung, war offenbar gefesselt und ließ sich zu seinem Gedicht “Apfelböck oder Die Lilie auf dem Felde” (1919) animieren. Brecht ändert den Vornamen – absichtlich oder irrtümlich – zu „Jakob“.
So bekam eine ehrgeizige, umtriebige und – im provinziellen Rahmen – angesehene Sippe (CSU-Mitgliedschaft ist ja per se noch nicht kriminell) zum kriminellen Schandfleck auch noch die literarische Überhöhung eines weltbekannten Autors dazu, welche eine längst vergessene Tat wohl noch 100 Jährchen weitertragen wird.
Bertolt Brecht, “Apfelböck oder die Lilie auf dem Felde”
Strophe 9 (von 11):
Es sprach die Milchfrau einst, die täglich kam:
Was riecht hier so? Es riecht, als wenn man stirbt!
In mildem Licht sprach Jakob Apfelböck:
Es ist das Kalbfleisch, das im Schrank verdirbt.
Klar hat jeder Vernunftbegabte das Unbehagen im Hinterkopf, wenn er
unverschlüsselte Dateien in die Cloud stellt, die höchst private oder
gar sensible Informationen enthalten. Aber wie es so oft läuft: Es ist
im Moment einfach zu lästig und zeitaufwändig, extra ein
Verschlüsselungs-Tool anzuwerfen…
So ging’s mir oft genug. Jetzt habe ich mal ein paar Stunden geopfert und eine technisch simple, trotzdem komfortable und einfache Lösung gebastelt. Sie basiert auf dem Open-Source-Packer 7-Zip, der eine sichere Verschlüsselung bietet, sofern das Kennwort ausreichend lang und komplex ist. Das Ergebnis liegt hier: Für Windows: 7zEnc-Windows Für Ubuntu: 7zEnc-Ubuntu Für Linux Mint: 7zEnc-Mint
Zum Einsatz unter Windows:
Zip-Archiv entpacken
Den Ordner 7zEnc an einen beliebigen Ort verschieben, wo er dann dauerhaft bleibt
Die Datei 7zEnc_Register_[Als_Administrator].cmd starten (mit der Option „Als Administrator ausführen“)
Die Datei 7zEnc.cmd öffnen und das von mir voreingestellte
Standardpasswort „linuX*Welt_2Ol5-05/HA“ zweimal ändern (also an beiden
Stellen). Es darf auch länger werden. Das Längenlimit des
7-Zip-Kennworts ist mir nicht bekannt und war nicht zu recherchieren.
Mein eigenes Kennwort hat derzeit 32 Zeichen. Länge und Komplexität sind deshalb kein Problem, weil Sie das Kennwort nicht manuell eingeben müssen.
Im Explorer steht nun nach Rechtsklick auf Ordner und Dateien das
zusätzliche Kontextmenü „7z-Encryption“ bereit. Verschlüsselte Dateien
erhalten die künstliche Extension 7zEnc. Daran erkennt die
Shell-Erweiterung, wenn es Daten auspacken soll.
Sie haben 7-Zip sowieso an Bord?
Auch dann können Sie den oben beschriebenen Weg gehen. Nötig ist das aber nicht:
Es genügt, die beiden Batchdateien 7zEnc.cmd und
7zEnc_Register_[Als_Administrator].cmd in das Programmverzeichnis von
7-Zip zu kopieren. Dort laden Sie dann die Batchdatei
7zEnc_Register_[Als_Administrator].cmd und setzen das eigene Kennwort in
die 7zEnc.cmd ein…
Das kleine Tool ist unter Windows 7 und 8 explizit getestet und dort
seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Es gibt aber keinen plausiblen
Grund, warum es unter XP und Vista nicht laufen sollte.
Zum Einsatz unter Ubuntu:
Installieren Sie zunächst, sofern noch nicht geschehen, den 7Zip-Packer
sowie das Tool Nautilus-Actions. Bei letzterem handelt es sich um ein
Konfigurationswerkzeug für den Ubuntu-Dateimanager Nautilus: sudo apt-get install p7zip-full sudo apt-get install nautilus-actions
Starten Sie dann das Nautilus-Actions Configuration Tool über das Dash
(Super- oder Windows-Taste). Es findet sich dort als „Einstellungen für
Nautilus-Aktionen“. Über „Werkzeuge -> Importassistent“ lesen Sie
dann die beiden Dateien mit der Endung .desktop, die Sie über den oben
genannten Download erhalten. Klicken Sie dann auf den „Speichern“-Button
in der Werkzeugliste oben links.
Der Dateimanager Nautilus zeigt nun nach Rechtsklick auf ein Dateiobjekt
(Datei oder Verzeichnis) den neuen Eintrag „7z-Verschlüsseln“. Damit
wird das Objekt automatisch im aktuellen Ordner mit dem Standardpasswort
verschlüsselt, eingepackt und mit der Endung „.7zEnc“ versehen.
Umgekehrt erkennt Nautilus gepackte Archive an der künstlichen Extension
„7zEnc“ und entpackt sie mit dem Kontextmenü „7z-Entschlüsseln“ im
aktuellen Verzeichnis. Ob die beiden neuen Kontexteinträge unter
Nautilus separat auftauchen, können Sie in Nautilus-Actions über das
Menü „Bearbeiten -> Einstellungen -> Laufzeiteinstellungen ->
Nautilus-Menüanordnung“ steuern..
Wie unter Windows müssen Sie das voreingestellte Passwort durch ein
persönliches ersetzen. Gehen Sie dazu in Nautilus-Actions auf die
Registerkarte „Befehl“ und schreiben Sie nach „-p“ Ihr Wunschkennwort.
Es muss wie das vorgegebene in einfachen Anführungszeichen stehen und
für beide Einträge genau identisch sein.
Zum Einsatz unter Linux Mint:
Falls noch nicht geschehen, installieren Sie wie unter Ubuntu
beschrieben den 7z-Packer nach. Der Standard-Dateimanager Nemo unter
Mint braucht dann keine weitere externe Hilfe. Es genügt, unter
/home/[user]/.local/share/nemo/actions einige Scripts zu hinterlegen.
Falls dieser Ordner noch nicht existiert, legen Sie ihn einfach manuell
an. Für die zusätzlichen benutzerdefinierten Kontextmenüs benötigen Sie
jeweils eine Datei mit der Endung .nemo_action und für unseren Fall noch
zwei winzige Shell-Scripts. Alle vier Dateien erhalten Sie über den
oben genannten Download. Kopieren Sie diese einfach nach
~/.local/share/nemo/actions. Damit ist die bequeme Verschlüsselung
sofort einsatzbereit.
Unter Mint gilt wie schon für Windows und Ubuntu angesprochen: Sie
müssen unser vorgegebenes Passwort durch ein persönliches ersetzen. In
diesem Fall geschieht dies in den beiden Shell-Scripts
7z-Entschlüsseln.sh und 7z-Verschlüsseln.sh.
Wenn Sie mehrere PCs und Notebooks verwenden, richten Sie die
7z-Verschlüsselung zum bequemen Datenaustausch auf allen Geräten mit
identischen Kennwort ein. Sollten Sie irgendwann die Notwendigkeit
sehen, das Kennwort zu ändern, muss dies auf allen Geräten erfolgen.
Außerdem müssen Sie alle bereits verschlüsselten Archive zunächst mit
dem alten Kennwort auspacken.
Unter Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 lässt sich die
Kategorisierung der Systemsteuerung auflösen. Dazu reicht es im Prinzip
schon, im Suchfeld rechts oben einen beliebigen einzelnen Buchstaben
einzugeben. Danach listet die Systemsteuerung sofort alle Einzel-Tasks
auf, deren Name diesen Buchstaben enthält – nach einem häufigen
Buchstaben wie „e“ folglich so gut wie alle…
Datenbasis dieser Suche sind „All Tasks“, die in der Registry mit der
ClassID HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}
eingetragen sind. Um also die Systemsteuerung sofort mit allen
vorhandenen Einträgen zu starten, genügt in der Explorer-Adresszeile der
Shell-Befehl:
shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}
Dasselbe leistet ein Ordner mit beliebigem Namen und der Extension .{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}, also etwa „Alles.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}“. Dieser Aufruf ist als ‚God-Mode‘ bekannt geworden. Unter Windows 8 liefert diese Komplettliste 267 Einzelfunktionen.
Windows-Systeme verstreuen zahllose Diagnose-Tools, Info-Programme
und Bearbeitungswerkzeuge quer übers System. Es fehlt eine globale
Zentrale mit allen Zugriffsmöglichkeiten. Lediglich die WMI (Windows
Management Instrumentation) verspricht solche Fähigkeiten. Um diese
nutzen können, ist normaler Weise Programmierung oder zumindest
Scripting. Eine interaktive Alternative bietet jedes Windows-System
zusätzlich mit der WMI-Konsole Wmic.exe. Die folgenden Beispiele zeigen
einige Möglichkeiten der Wmic und der WMI insgesamt.
Wmic-Abfragen sind auf zwei Wegen möglich: Zum einen sowohl nach
Aufruf von „wmic.exe“ am Wmic-eigenen Prompt „wmic:root\cli“, zum
anderen von außen, zum Beispiel in einer Verknüpfung, durch jeweiliges
Voranstellen von „wmic“. Der Befehl „wmic startup list“ produziert also
das gleiche Ergebnis wie der Aufruf „wmic“ und der nachfolgende Befehl
„startup list“. In beiden Fällen bewirkt das die Anzeige aller
Autostarts aus der Registry und dem Autostart-Ordner.
„Wmic -?“: Eine erste Übersicht
Nach den globalen Parametern erscheinen die sogenannten Aliases –
Kurznamen zur einfacheren Verwendung von insgesamt 71 Win32-Klassen. So
steht etwa das Alias „process“ für „Win32_Process“.
Was Sie nun mit der einzelnen Klasse tatsächlich anfangen können, ergibt der nächste Schritt – weiter am Beispiel von „Process“: wmic process -?
Die Konsole zeigt nun unter anderem die Optionen „Get“ und „List“ zur
Info-Abfrage. Diese beiden Befehle stehen für sämtliche Klassen zur
Verfügung. Welche Eigenschaften Sie damit für die jeweilige Klasse
abfragen können, erfahren Sie wiederum mit wmic process get -?
In diesem Fall sind es satte 40 Eigenschaften, die Sie einzeln oder komplett abfragen können.
Auflistung der vorhandenen Treiber… wmic sysdriver get name
wmic process list -?
Das Verb „List“ ist zur Ausgabe von Systeminfos im Prinzip
gleichwertig mit „Get“. „Get“ ist das präzisere Instrument, um einzelne
Eigenschaften anzusprechen. „List“ ist oft bequemer: Es bietet eine
bereits vorgegebene Auswahl von Eigenschaften. Welche Listen es für
welche Klassen gibt, zeigt „wmic list -?
Auflistung der vorhandenen Treiber – mit „Get“ oder „List“ wmic sysdriver list instance wmic sysdriver get name
„list instance“ ist in diesem Fall gleichbedeutend mit „get name“:
wmic process list brief wmic process get ThreadCount,HandleCount,Name,Priority,ProcessId,WorkingSetSize
Auch diese beiden Befehle liefern dasselbe Resultat.
Formatierung: Bunt oder DOS-like Wmic besitzt einige Optionen, die Informationen optisch
ansprechend darzustellen. Die einfachste Möglichkeit, das oft überbreite
Tabellenformat von „Get“ anders darzustellen, ist der Schalter „…get
/value“. Vergleichen Sie die Ausgabe etwa von „wmic os get“ und „wmic os
get /value“. Die erste Variante ist für die direkte
Bildschirmdarstellung praktisch untauglich, die zweite gut lesbar.
wmic os get /format:hform > os.HTM wmic qfe get caption,description,HotFixID,InstalledOn,ServicePackInEffect
/format:htable > patches.htm
oder:
wmic /output:os.htm os get /format:hform wmic /output:patches.htm qfe get caption,description,HotFixID,InstalledOn,
ServicePackInEffect /format:hform
Os.htm liefert eine übersichtliche, farbig formatierte HTML-Tabelle zu allen wesentlichen Betriebssystem-Parametern (OS).
Patches.htm liefert die Übersicht der installierten Update.
Die Listen sind danach mit dem Standard-Browser bequem zu sichten.
Sie können die Infos mehrerer Klassen auch in einer Datei sammeln, indem Sie die Append-Umleitung „>>“ verwenden oder den Wmic-eigenen Parameter „wmic /append:…“. Als Ausgabeziel akzeptiert Wmic sowohl bei „/append“ als auch bei „/output“ neben einer Datei auch die Zwischenablage („wmic /output:clipboard …“).
Formatierter Output der WMIC (WMI-Console)
Sortierung mit Sortby
Sofern Sie das Ausgabeformat „Htable“ verwenden, haben Sie die
zusätzliche Option, eine Tabelle nach einer bestimmten Spalte zu
sortieren:
wmic sysdriver get name,pathname,startmode /format:htable:"sortby=StartMode" > drv.htm
Die „Sortby“-Option ist entgegen der sonstigen Wmic-Syntax
case-sensitiv. Die Schreibweise „startmode“ im Beispiel würde daher
scheitern.
———————————————————— Weitere Beispiele:
Mit dem Windows-Installer installierte Produkte auflisten: wmic product get *
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Software-Features auflisten (detaillierter als „Product“): wmic softwarefeature get*
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Software-Elemente auflisten (detaillierter als „Softwarefeature“): wmic softwareelement get *
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Hotfixes und Updates auflisten mit dem Alias „QFE“ wmic qfe list
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Systemwiederherstellung konfigurieren wmic recoveros set OverwriteExistingDebugFile = 0 wmic recoveros set SendAdminAlert = False
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Drei Eigenschaften des Alias „Logicaldisk“ auswählen: wmic logicaldisk get name,volumename,filesystem
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Auflistung einiger Eigenschaften der aktuellen Prozesse mit vordefiniertem „list brief“ im Ergebnis ähnlich dem Taskmanager: wmic process list brief
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Mit „Get“ manuell ausgewählte Eigenschaften der aktuellen Priozesse –
wieder ähnlich dem Taskmanager und identisch mit „list brief“: wmic process get ThreadCount,HandleCount,Name, Priority,ProcessId, WorkingSetSize
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Vier wesentliche Eigenschaften der Systemdienste anzeigen: Wmic service get caption, name, startmode, state
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„Get“ und „Get /Value“: Breites Tabellenformat und simple Auflistung mit /Value, hier am Beispiel der User-Konten: wmic useraccount get wmic useraccount get /value
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Alle Eigenschaften der Klasse „Win32_OperatingSystem“ (=Alias „os“) in
HTML-Ausgabe umleiten (OS.HTM anschließend per Doppelklick laden): wmic os get /format:hform > os.HTM
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Alle Eigenschaften der Klasse „Win32_OperatingSystem“ (=Alias „os“) und
HTML-Ausgabe – wie letzter Befehl, nur mit anderer Syntax: wmic /output:os.HTM os get /format:hform
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Drei Eigenschaften der Systemtreiber mit HTML-Ausgabe
Die Sortierung nach einer bestimmten Spalte mit „Sortby“ funktioniert nur mit dem breiten HTable-Format: wmic sysdriver get name,pathname,startmode /format:htable:"sortby=StartMode" > drv.htm
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Drei Eigenschaften der Systemtreiber, wieder mit Sortierung, hier aber mit dem simplen CMD-Filter Sort.EXE: wmic sysdriver get name,pathname,startmode | sort /+63
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Wmic-Ausgabe in die Zwischenablage leiten (hier Bios-Informationen): wmic /output:clipboard bios list full
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Instanzen von „LogicalDisk“ auf Festplatten (Typ 3) einschränken: wmic logicaldisk where "drivetype=3" get name,freespace,SystemName,FileSystem,Size,VolumeSerialNumber
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Set-Befehl für Registry-Größe: wmic registry set proposedsize=20
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Create-Befehl für eine globale Systemvariable (mit dem Namen ‚ZB‘, Wert ‚1‘):
wmic environment create name=“ZB“, username=““,variablevalue= „1“
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Methode des Alias „Logicaldisk“, um automatisches Checkdisk zu deaktiveren: wmic logicaldisk call ExcludeFromAutochk "E:"
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Methode des Alias „Process“, um einen neuen Task zu erstellen: wmic process call create "notepad.exe"
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„Create“-Methode des Alias „Process“ lädt den ausführbaren Code eines NTFS-Streams.
Das Beispiel geht der Kürze halber davon aus, dass sich Calc.EXE im aktuellen Verzeichnis befindet: type calc.exe > dummy.txt:calc wmic process call create "dummy.txt:calc"
Funktioniert wahrscheinlich nur unter älterem XP.
———————————————————— Einfache Where-Filter
Das Filtern der Instanzen geschieht immer mit dem Schlüsselwort „Where“
unmittelbar nach dem Klassennamen. Die wenigsten Syntaxprobleme sind zu
erwarten, wenn Sie die Filterklausel immer in doppelte, eventuelle
String-Eigenschaften in einfache Anführungszeichen setzen:
Mit nachfolgendem Befehl werden aus allen Instanzen der Klasse „Process“
jene mit dem Namen „Iexplore.exe“ ausgefiltert und mit der
„Terminate“-Methode beendet: wmic process where "name='iexplore.exe'" call terminate
Einfacher Where-Filter: Von den Systemdiensten nur Eigenschaften der aktuell gestarteten Dienste auflisten: wmic service where (state="running") get caption, name, startmode, state
Where-Filter mit logischem „UND“: wmic datafile where "drive='c:' and extension='JPG' and filesize
Beispiel für eine-Methode, die zwingend (irgend) einen Where-Filter voraussetzt: wmic process where "status='ok'" call shutdown
Process-Filter mit dem „Like“-Operator: wmic process where "name like '%xplore%'" call terminate
Where-Filter mit dem „Like“-Operator (nur damit lassen sich alle Unterverzeichnisse beim Alias „Datafile“ anprechen): wmic datafile where "drive='d:' and path like '%backup%'" call compress
Methode „SetPriority“: wmic process where "name='winword.exe'" call setpriority 64
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Der Einsatz weiterer Klassen jenseits der vordefinierten Aliases:
Die in den 71 als Alias vorgegebenen Klassen in Wmic sind nicht alles:
Wmic kann unabhängig der vordefinierten Aliases jede weitere der mehr
als 2000 Win32-Klassen ansprechen. Dies geschieht statt wie mit „wmic “
mit
wmic path ...
Die restliche Syntax ist wie bei den vorgegebenen Alias-Aufrufen: -etwa: wmic path Win32_ServerConnection get computername,numberoffiles,username wmic path Win32_Currenttime get /value wmic path Win32_CodecFile get name,filename,description
Eine Übersicht der vordefinierten Aliases und ein Kozlovs WMI-Explorer zum Durchsuchen der zahlreichen WMI-Klassen finden Sie hier.
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Weitere Beispiele und Optionen
„Get“ oder „List“ in Kombination mit dem Schalter „/Every“ – die Aktion erfolgt dann im angegebenen Sekundenintervall:
wmic cpu get loadpercentage /every:3 wmic os get FreePhysicalMemory /every:30
wmic /append:connect.htm path win32_sessionconnection get /Format:hform /every:30
Das folgende, komplexere Aufrufbeispiel kombiniert folgende Aktionen:
Append-Ausgabe (Anhängen an bestehende Datei)
Where-Filter
Auswahl zweier Eigenschaften mit „Get“
Wiederholen mit /Every
Formatwahl HTML
wmic /append:"c:\wmic.htm" process where "WorkingSetSize > 20000000" get name,workingsetsize /every:10 /format:htable
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Einfache Logon-Aufzeichnung: wmic netlogin get name,numberoflogons
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Direkte Wmic-Auswertung auf Batch-Ebene oder Kommandozeile: for /F "delims== tokens=1" %n in ('wmic os get serialnumber') do set sn=%n
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Umwandlung des Wmic-Outputs in Ascii (mit Type, Sort oder Find): wmic nicconfig get /value | type > nic.txt
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Autostart-Check (umfasst Autostart-Ordner und Registry-Schlüssel „Run“): wmic startup get /value
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Eigenschaften der Netzwerkkarte auslesen wmic nicconfig where index=1 get /value wmic nic get index,name
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Der /Node-Schalter
/Node: führt Wmic-Befehle auf anderen PCs aus. Die Syntax ab dem Alias
(oder der „Path“ angegebenen Klasse) ist identisch mit der lokalen
Anwendung von Wmic: wmic /node: /user: /password:[Kennwort] [Befehl]
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Shutdown-Varianten: Neustart wmic os where "status='ok'" call reboot
Shutdown-Varianten: PC abschalten wmic os where "status='ok'" call shutdown
Shutdown-Varianten: User abmelden wmic os where "status='ok'" call Win32Shutdown 0
Shutdown-Varianten: Herunterfahren wmic os where "status='ok'" call Win32Shutdown 1
Shutdown-Varianten: Neustart wmic os where "status='ok'" call Win32Shutdown 2
Shutdown-Varianten: Herunterfahren erzwingen wmic os where "status='ok'" call Win32Shutdown 4
Shutdown-Varianten: PC abschalten wmic os where "status='ok'" call Win32Shutdown 8
Die Windows-Suche kann Dateien sammeln und das Ergebnis als „Gespeicherte Suche“ quasi als virtuellen Ordner
ablegen. Die Anwendungsmöglichkeiten für Datendateien wie für
Systemfunktionen sind unerschöpflich. Als Anregung für eigene Phantasie
soll ein einziges Beispiel dienen. Es sammelt alle MSC-Dateien
(Management-Konsolen), CPL-Dateien (Systemsteuerungsapplets) und
Systemprop-Files zusammen und produziert im Ergebnis eine Art
Superzentrale für die Windows-Konfiguration.
Gehen Sie mit dem Explorer zum Ordner %windir%\System32. Im Suchfeld des
Explorers (rechts oben) geben Sie dann auf deutschem Windows folgendes
Suchkommando ein:
(erweiterung:(cpl OR msc) OR name:systemproperties*.exe) ordnername:NOT en-us NOT de-de
Der vordere Teil in der Klammer ist weitgehend selbsterklärend. Der
Rest filtert noch einige MUI-Dubletten der Unterordner \de-de und \en-us
weg.
Das Ergebnis der Suche sieht dann wie folgt aus:
Virtueller Ordner nach komplexer Suche im Windows-Explorer
Die Syntax haben Sie morgen wieder vergessen. Deshalb sollten Sie
einen gelungenen Filter mit „Suche speichern“ dauerhaft ablegen. Dann
können Sie nicht nur den Filter per Klick auslösen, sondern außerdem in
der XML-Datei mit der Endung .search-ms unter %userprofile%\Searches
jederzeit die Suchsyntax nachschlagen.